Wer A sagt, muss auch B sagen – eine alte Weisheit, die einst sogar eine populäre Samstagabendshow hervorbrachte. Der A/B-Test im Marketing hat jedoch nichts mit Ortsduellen zu tun, widmet sich allerdings einem etwas anderen, durchaus spannenden Vergleich, der als Basis für wichtige Entscheidungen dient. Im Online-Marketing dient der A/B-Test als Methode, verschiedene Aspekte einer Website hinsichtlich Performance und Effektivität zu untersuchen. Und das kann sich unter anderem direkt auf den eigenen Umsatz auswirken.
Wo A/B-Testing eingesetzt wird
A/B-Test- oder Split-Test-Marketing, wie dieses Konzept auch genannt wird, setzt auf verschiedene Varianten bestimmter Aspekte von Websites, Werbe- und E-Mail-Kampagnen und Landingpages. Anhand des direkten Vergleichs stellt sich heraus, welche Lösung gemäß definierter Metriken effektiver ist, und welche somit weiter verfolgt werden sollte. Ein A/B-Test macht beispielsweise Sinn bei:
- Inhalt: Bestimmte Produkttexte und Formulierungen fallen vielleicht besser auf als andere. Das gilt ebenso für Überschriften sowie den Call-to-Action-Bereich (von Text bis Schaltfläche), der direkt in Richtung Conversion führt.
- Design: Wie viel White Space ist sinnvoll? Können manche Farben und Schriften mehr Aufmerksamkeit erzeugen als andere? Auch die Bildwahl kann und soll getestet werden.
- Usability: Wie leicht oder schwer sich User auf der Website zurechtfinden, wirkt sich auf die gewünschte Handlung aus. Hier spielen Seitenaufbau sowie die komplette Menüstruktur rein.
- Mobilfreundlichkeit: Die mobile Nutzung hat längst den Desktop überholt. Entsprechend widmen sich Tests der Darstellung, dem Seitenaufbau, aber auch der bereits erwähnten Usability.
- E-Commerce: Gerade im Warenkorb-Umfeld sind A/B-Tests sehr beliebt und effektiv. Können bestimmte Bezahlmöglichkeiten mehr Conversions auslösen? Wie verhält es sich mit vertrauensstiftenden Elementen?
Das spricht für A/B-Test-Marketing
Ob mit dem A/B-Test die Conversion Rate verbessert werden, Interaktionen erhöht oder Werbeumsätze gesteigert werden soll – es gibt viele gute Gründe, die für dieses Testverfahren sprechen. Dazu zählen:
- Einfacher Start: Zahlreiche Test-Tools machen den Einstieg in den A/B-Mikrokosmos recht einfach und lassen – zumindest im grundlegenden Bereich – selbst ohne Vorkenntnisse klare Metriken setzen.
- Umfangreiches Testangebot: Neben dem klassischen A/B-Test kennt Online-Marketing weitere Ansätze, um Testgruppen zu vergleichen. So können gleich mehrere Faktoren auf einmal überarbeitet werden (Multivarianten-Test) oder die unterschiedlichen Testversionen auf unterschiedliche URLs (Split-URL-Test) gelegt werden. Das Testverfahren lässt sich somit exakt auf den individuellen Zweck auslegen.
- Zielgruppenfokus: Unabhängig vom Testverfahren wird hier ausschließlich das Verhalten der Zielgruppe und somit deren Präferenzen ausgewertet, unabhängig vom eigenen eventuellen Bias. Auf diese Weise wird klar und deutlich, welche Elemente und Inhalte tatsächlich Sinn ergeben.
- Klare Ergebnisse: Auswertung und Analyse fallen nach dem Testverfahren in der Regel klar aus. Sie geben ein deutliches Bild über erfolgsversprechende Ideen und zugleich Anhaltspunkte für weitere potenzielle Recherchen.
A/B-Test bieten eine Fülle an Möglichkeiten und „Stellschrauben“, um Problemfelder und Möglichkeiten genauestens zu ermitteln und gezielt zu optimieren. Durch unsere langjährige Erfahrung finden wir relevante Parameter, passende Testmethoden und kümmern uns um die anschließende Umsetzung der Ergebnisse. Vereinbaren Sie gleich heute ein informatives Beratungsgespräch – telefonisch unter +43/(0)664/2561266 bzw. per E-Mail an office@ad-am.at.