Short-Form-Content als Recruiting-Tool

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In den letzten Jahren durchliefen gängige, vermeintlich etablierte Recruiting-Prozesse einen einschneidenden Wandel. Um die besten Talente und interessantesten Kandidat:innen zu erreichen und anzusprechen, braucht es den richtigen Content und die passende Plattform. Kurze Videos und Reels, wie sie unter anderem auf Instagram, Snapchat und TikTok gebräuchlich sind, nehmen auf dem Jobmarkt eine zunehmend wichtige Rolle ein. In anderen Worten: Short-Form-Content revolutioniert das Recruiting nachhaltig.

Deswegen bleibt Short-Form-Content hängen

Vorneweg: Speziell jüngere Generationen arbeiten mit Short-Form-Videos, um sich selbst vorzustellen und die Jobsuche zu unterstützen. Diesen Kandidatenpool entsprechend zu targeten, ist vergleichsweise einfach, insbesondere im Lehrlingsumfeld. Was aber ist mit allen anderen? Und warum können Reels & Co. hier besonders effektiv sein? Hier sind sieben Gründe, die für Kurzvideos sprechen:

  • Short-Form-Videos holen Kandidat:innen dort ab, wo sie einen Teil ihrer Freizeit (und, in manchen Fällen, ihrer Arbeitszeit) verbringen.
  • Mikro-Content dauert zwischen wenigen Sekunden und wenigen Minuten – perfekt für das Scrollen zwischendurch und für kürzer werdende Aufmerksamkeitsspannen.
  • Viele Social-Media-Plattformen bevorzugen mittlerweile kurze Videos. Short-Form-Content ist somit ein besonders algorithmusfreundliches Recruiting-Tool.
  • Diese Algorithmus-Orientierung liegt am deutlich höheren Engagement im Vergleich zu anderen Content-Varianten – Short-Form fällt auf und bleibt hängen.
  • Somit können sich Unternehmer und Marken perfekt vorstellen und durch geschicktes Storytelling inszenieren – zugleich ein wichtiger Beitrag zum Employer Branding.
  • Short-Form-Videos kosten in der Regel in der Erstellung wesentlich weniger als Full-Length-Content. Entsprechend bekommt man mehr für das eingesetzte Budget, bei regelmäßigerer Bespielung.
  • Mit dieser Flexibilität geht eine schnelle, umfassende Reaktion auf aktuelle Trends einher. Passen diese zur Arbeitgebermarke, werden sie womöglich zum viralen Recruiting-Tool.

 

Das sollte bei Short-Form-Content-Recruiting beachtet werden

Jetzt einfach loszulegen und ein erstes kurzes Video zu posten, wäre aber der falsche Weg. Wie in anderen Branding-, Recruiting- und Werbebereichen braucht es hier eine gut durchdachte Strategie, die im Bedarfsfall schnell und gezielt an aktuelle Trends, sich wandelnde Plattformen und andere Bewerbungsansprüche angepasst werden kann.

  • Eine einzige Plattform reicht längst nicht aus. Je nach Strategie und Zielgruppe bietet sich ein Mix verschiedener Lösungen an – wie Instagram Reels, die auch auf Facebook angezeigt werden können, TikTok, Snapchat oder YouTube Shorts. Für den betont professionellen Rahmen bietet selbst Linkedin inzwischen eine eigene Short-Form-Lösung an.
  • Wie bereits kurz angeschnitten: Aktuelle Trends können die eigene Employer Brand greifbarer machen und die Chancen auf Viralität erhöhen. Allerdings passt nicht jeder Trend zu jedem Unternehmen.
  • Menschen hören gerne von anderen Menschen. Testimonials und Employee-Generated-Content, d. h. von Mitarbeiter:innen erstellte Inhalte, erzählen Geschichten und führen hinter die Kulissen.
  • Das Recruitment-Messaging soll stets zum präsentierten Video-Content passen und zumindest am Rande aufscheinen – am besten dann, wenn die eigene Employer Brand im Short-Form-Sektor bereits erfolgreich aufgebaut wurde.
  • Dieser aufbauende Ansatz führt zu einem weiteren wichtigen Thema: Langlebigkeit. Einerseits kann Short-Form-Content auch lange nach der Veröffentlichung noch Zugkraft entwickeln, andererseits reichen ein paar Clips nicht aus, um sich zu positionieren. Langfristiges Denken unterstützt die Inszenierung und stiftet Vertrauen im Recruitingpool.

 

Strategisches, langfristiges Denken, gezielte Diversifizierung und nachhaltiger Vertrauensaufbau sind die Eckpfeiler von Short-Form-Content-Recruiting. Wir begleiten Sie von der ersten strategischen und inhaltliche Beratung über gezielte Ideenausarbeitung bis hin zur Videoproduktion und anschließenden Vermarktung. Vereinbaren Sie gleich heute ein informatives Beratungsgespräch – telefonisch unter +43/(0)664/2561266 bzw. per E-Mail an office@ad-am.at.

 

 

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