Die Frage nach der Echtheit der Wirklichkeit wurde in den letzten Jahren wiederholt neu definiert, sei es durch die bewusste Verbreitung von Falschnachrichten („Fake News“) oder die Erzeugung täuschend echter audiovisueller Inhalte durch Künstliche Intelligenz sowie Deepfakes. Mit Fake Out of Home genießt ein noch vergleichsweise junger Marketing-Trend momentan deutlichen Aufwind. Innovative Virtual Brand Experiences binden kunstvolle Videos, Filter und Animationen in „echte“ Umgebungen ein – ein hochspannender Trend, der nahezu unendliche Möglichkeiten erschließt.
Das spricht für Fake-out-of-Home-Marketing
Diese Werbestrategie basiert auf Out-of-Home-Marketing, also Werbebereiche außerhalb der eigenen vier Wände. Das können Anzeigen an Bushaltestellen, im öffentlichen Verkehr sowie auf digitalen Anzeigetafeln sein. Bei Fake out of Home erscheint künstliche bzw. inszenierte (digitale) Werbung hingegen als Teil der Umgebung. Mit anderen Worten: Man sieht etwas, das eigentlich nicht da ist – ob live durch App-Filter oder durch aufwendige Videos. Diese Form des Mixed Reality Marketing birgt mitunter große Herausforderungen in der Vorproduktion in sich, lohnt sich bei geschickter Umsetzung jedoch:
- Viralität: Ob als Filter-Recordings oder als eigens geschnittene und gestaltete Videos: Fake Out of Home Ads gehen gerade in sozialen Medien sehr schnell viral und schaffen viel Aufmerksamkeit in kurzer Zeit.
- Engagement: Angesichts der noch recht neuartigen und immersiven Präsentation werden entsprechende Kampagnen bevorzugt kommentiert und geteilt.
- Brand Visibility: Analog dazu erinnert sich die Zielgruppe an einzigartige Ads sowie die Produkte und Marken, die dahinterstehen, deutlich leichter und länger.
- Technologie: CGI, KI und VR – drei Abkürzungen, die Fake Out of Home (oder FOOH, um beim Thema zu bleiben) entscheidend mitbestimmen. Das Interesse an neuen, virtuellen und künstlichen Technologien ist meist mit der Nutzung zahlreicher digitaler bzw. sozialer Kanäle verbunden – die idealen Voraussetzungen für Viralität und Engagement.
- Kosteneffektivität: Wenngleich Fake Out of Home mit einigem Aufwand verbunden ist, fallen die Kosten in der Regel geringer als bei traditioneller Werbung aus. Das sorgt, gerade angesichts der zuvor genannten Vorteile, für einen raschen Return of Investment.
Unser Use Case: FOOH-Screen für EurothermenResorts
Unter dem „EurothermenResorts“-Banner firmieren drei Thermen und vier Thermenhotels in Oberösterreich. An den Standorten Bad Hall, Bad Ischl und Bad Schallerbach kombinieren diese Einrichtungen Wellness, Gesundheit und Wasserspaß. Um das besondere Ambiente des Unternehmens zu unterstreichen, wurde im Rahmen der am Wiener Heldenplatz stattfindenden Sommerfrische Oberösterreich ein Fake-Out-of-Home-Screen präsentiert. Bei dieser Messe für oberösterreichische Unternehmen konnten Besucher direkt in die tropischen Gewässer und das paradiesische Ambiente der drei Thermenanlagen eintauchen. Der starke Werbeeffekt, begleitet von hoher Aufmerksamkeit, unterstreicht die FOOH-Effektivität; verstärkt durch einen per QR-Code downloadbaren Instafilter für alle Benutzer.
Gerne entwickeln wir Marketingkampagnen, die positiv auffallen, für Awareness sorgen und nahezu von selbst für kurz- sowie langfristige Geschäftssteigerung sorgen. Ob Fake Out of Home oder vergleichsweise klassische Tools – wir finden Ansätze, die zu Ihnen passen. Vereinbaren Sie gleich heute ein informatives Beratungsgespräch – telefonisch unter +43/(0)664/2561266 bzw. per E-Mail an office@ad-am.at.